Vom traditionellen Heilbad
zum modernen Kurort


90 Jahre Kurbad Tatzmannsdorf AG
Eine Zeitreise erzählt vom Moorbad, über prominente Kurgäste und dem Aufstreben eines modernen Kurortes.

Mit der Aufschließung der Moorfelder im Jahre 1889 und dem Ausbau der Bahnverbindung zum Heilbad und nun auch Moorheilbad Bad Tatzmannsdorf im Jahre 1903, war der Weg frei für das bedeutendste Herz-, Frauen- und Rheumaheilbad der alten, österreichisch-ungarischen Monarchie. Am Ende des Zweiten Weltkrieges begann der Ausverkauf der Batthyány’schen Besitzungen und das damalige Heilbad „Tarcsa“, wurde gegen klingende Münze getauscht. 1918: Die Szombatheler Großhändler Moritz Heinrich, Samuel Deutsch, Heinrich Hoffmann und Johann Hirschler kauften das gut erreichbare und in den Sommermonaten gut besuchte Heilbad.

 „… an vielen Leuten, besonders Frauenzimmer, tut das Bad wahre Wunder…“
schrieb der Dichter Franz Grillparzer seinerzeit über an seine Verlobte Kathi Fröhlich. Noch bis in den Spätherbst hinein suchte man Erholung und regenerierte im Moorbad oder im belebenden Kohlensäurebad. Pflegte aber auch rege, gesellschaftliche Kontakte bei einem Spaziergang im englischen Park, hörte der Kurkapelle zu oder fand sich im Konversationslokal des Kurhauses ein. In beträchtlicher Anzahl wurden Trinkkuren verschrieben und besonders nachmittags war die „Wandelhalle“ gut besucht. Die Aufwärtsentwicklung wurde durch die Verleihung des Zusatzes „Bad“ im Jahre 1926 gewürdigt. Lili Strauß, Carl Vaugoin und zahlreiche Botschafter zählten zu den Kurgästen. Sogar Bundeskanzler Seipel kam zur Eröffnung einer Kursaison, Anton Wildgans, Kardinal Innitzer, Landeshauptmann Walheim, der norwegische Gesandte und eine große Schar an Wirtschaftsprominenz gaben sich im Heilbad Bad Tatzmannsdorf ein „Kurstelldichein“.

1938
Nachdem der Anschluss Österreichs an dass Großdeutsche Reich vollzogen war, änderten sich die Verhältnisse, wie ein Werbeprospekt aus dieser Zeit dokumentiert: „Deutsches Reich, Herz- und Frauenheilbad Tatzmanndorf, Steiermark“. In den letzten Kriegstagen diente das Kurhotel als Feldlazarett und die „Sowjets“ zogen, in grössten Teils devastierte Gebäude ein. Viele Millionen wurden nach den fürchterlichen Kriegszeiten vom Land Burgenland für die Wiedereröffnung des Heilbades und des Moorbad zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1953 konnten
im neuen Kurhotel bereits 15.230 Nächtigungen gezählt werden. Die Heilwirkung der Kohlensäurebäder und Moorbäder überzeugte viele Menschen.

Der Wiederaufbau

Der Neubeginn verlangte die Erfassung neuer Quellen wie der Franzquelle, der Maxquelle und der Karlsquelle. Das Hotel Batthyány wurde ausgebaut und der Neubau eines Kurmittelhauses wurde 1956 in Angriff genommen. Das Heilbad, die Gastronomie und der Hotelbetrieb wurden von 1952 bis 1975 von Pächtern geführt. Das Land Burgenland besitzt seit 1957 sämtliche Aktien in der Kurbad Tatzmannsdorf AG. Die Bad Tatzmannsdorfer Kurbetriebe florierten und waren das Heilbad jener Österreicher, denen Gesundheit auch ein Beitrag aus der eigenen Tasche wert war. Auch die Kurärzte taten viel für Ihre Weiterbildung, so ließ sich z.B. Dr. Wachter im berühmten Bad Nauheim ausbilden. Eine hohe Dienstleistungsqualität, sowie die familiäre, freundliche Atmosphäre ließen immer mehr Stammgäste regelmäßig kommen. Als Mitte der 60iger Jahre die „Marienquelle“ erschlossen wurde, und kostbarstes Quellgas zur Verfügung stand, kamen viele junge Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch hierher. Sehr oft waren die verordneten Therapien - Moortherapie und Kohlensäureanwendungen - vom ersehnten Erfolg begleitet.

1976
Der Spatenstich für den Neubau des Kurmittelhauses stellte Weichen für eine Zeit der Modernisierung. Jahr für Jahr wurde saniert, ausgebaut und danach getrachtet, alles schöner, moderner und effizienter zu gestalten. Unsere Stammgäste schätzten nach wie vor die Wirkung der Moorbäder und Heilwasseranwendungen. Sie waren aber auch alle von der herrlichen Natur, dem milden Klima, von der Kultur und ganz besonders von unseren Menschen angetan.

1988
wurde Thermalwasser erbohrt und die Burgenlandtherme auf Initiative der Kurbad Tatzmannsdorf AG gebaut. Danach ging es konsequent weiter: Das GesundheitsRessort wurde mit dem Ankauf des Parkhotels und mit dem Bau des Kur- & Thermenhotels im Jahre 1994 gestartet. Das Thermen- & Vitalhotel wurde am 26. Oktober 2003 feierlich eröffnet. Bald startete die Lauf- & Walkingarena, und kurz darauf wurden die Entscheidungen für ein neues Kurrestaurant und ein modernes Ärztezentrum getroffen. Ein weiterer Beweis, dass das Streben nach Qualitätsverbesserung und Innovation auch in Zukunft weitergeht.

Drei natürliche Heilmittel - die Basis für zahlreiche Kurerfolge
Die einmalige „Bad Tatzmanndorfer Kur®“ wird auch weiterhin im Bereich der Regeneration und Heilung, aber auch bei der immer wichtiger werdenden Prävention, eine bedeutende Rolle bei vielen Menschen einnehmen. Keinen anderen Ort der Welt hat die Natur mit Heilmoor, Heilwasser und Thermalwasser in so kostbarer Form beschenkt.

Preisvorteil

Wissenschaftlich nachgewiesen:
Die Bad Tatzmannsdorfer Kur reduziert chronische Schmerzen und senkt Bluthochdurck!

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Im Kur- & Thermenhotel hat Bequemlichkeit Vorrang. Ein eigenes Kurmittelhaus mit Kurarztordination steht exklusiv den Hotelgästen zur Verfügung. Das Kur- & Thermenhotel bietet im Bereich KUR ein besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis!

› zu den Kurangeboten
 

"...mit Abstand die beste Adresse für klassische Kuren..." Zitat Relax-Guide 2009 aus der Bewertung für das Kur- & Thermenhotel****Superior Bad Tatzmannsdorf.